Lost in Translation

Donnerstag, 28. Januar 2021, 19:30 Uhr im Kinostar Arthaus-Kino

2001117257.jpgCoppola erhielt für den Film 2004 den Oscar für das beste Originaldrehbuch. Bill Murray wurde mit einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

„Sofia Coppola, die das Kunststück fertig brachte, in nur 27 Tagen in einer der teu- ersten Städte der Welt einen Low-Budget-Film zu drehen, erzählt in Lost in Transla- tion von Menschen im Hotel. Vom Ausharren in einer noblen Unterkunft, die wie ein Raumschiff aussieht, das auf einem unbekannten Planeten vor Anker liegt und des- sen Besatzung kaum wagt, einen Fuß nach draußen zu setzen. In ein fremdes Terrain, in dem man keine Straßennamen lesen kann und in dem man ungewohnte Begrü- ßungsrituale allzu leicht mit devoter Einfältigkeit verwechselt. Der Film handelt von Fremdheit, ausgemalt in den Farben von Hotel-Lounges und anderen Aufbewah- rungsorten. … Das Ende von Lost in Translation gehört jedoch Tokio. Ein nachge- holter Kuss, ein Goodbye in irgendeiner Fußgängerzone und dazu ein Blickwechsel, in dem die Sicherheit ausgetauscht wird, nicht etwas ganz Großes verpasst, sondern etwas Entscheidendes erlebt zu haben. Und auf einmal gleicht Tokio gar nicht mehr einer Festung des Unverständlichen, sondern fügt sich nahtlos in die Serie all der Städte, in denen der westliche Romanzen-Kanon seit je die Liebe verortet. Städte wie Paris oder Rom, in denen das Kino jede Berührung zwischen Mann und Frau per se als Effekt einer me- tropolitanen Bestimmung feiert.“ (www.epd-film.de)

USA/Japan 2003
Regie: Sofia Coppola
Länge: 105 Minuten
FSK: 6 Jahre
Darsteller: Bill Murray, Scarlett Johansson

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Unser Gesprächspartner Matthias Treiber ist Evang. Pfarrer der Matthäusgemeinde in Heilbronn-Sontheim.

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